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An der Porta Marina

Allein schon für dieses Panorama lohnt sich ein Besuch der Grotte di Catullo. Denn vom nördlichen Geländer des oberen Olivenhains betrachtet liegt einem der Gardasee förmlich zu Füßen. Die Ruinen, auf die man von hier oben blickt, dienten als Fundament all jener Strukturen, die sich einst darüber befanden, also die Seeterrasse, die Porta Marina und das große Velarium. So fungierte die lange Mauer unterhalb des Geländers, die wie ein flaches U aussieht, als Stütze für die Säulen der über ihr liegenden Nordhalle und war gleichzeitig die Südwand der Kellerhalle der Giganten. Dieser, von den ersten Ausgräbern der Grotte di Catullo so benannte riesige Raum diente nur dazu, die seitlichen Mauern und die nördliche Säulenfront der Porta Marina zu stützen, also das monumentale Säulentor, das einst Haupthaus und Seeterrasse miteinander verband. In der Antike war der Ausblick von hier weitaus weniger spektakulär, weil sich das Fußbodenniveau des oberen Olivenhains nach Norden hin bis auf die Seeterrasse fortsetzte und das Seepanorama durch Säulen und Wände stark eingeschränkt war. Die Bilder der obigen Fade-Animation zeigen das Seepanorama beide aus der gleichen Perspektive.

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